29. Dezember 2009

Wattn Online



Hanspeda hat es uns vorhin zugezwitschert: das beliebte Südtiroler Kartenspiel Watten kann man jetzt auch im Internet spielen. Ich hab mich schon vor einiger Zeit knapp 3 Jahren mit dem Watten hier im Blog beschäftigt und da darf ein Hinweis auf die coole neue Webseite natürlich nicht fehlen. Auf www.watten.org kann man mit Freunden und anderen echten Gegnern "Blind Watten".

Dem derzeitigen Ansturm scheint der Server allerdings nicht so recht gewachsen zu sein; mal gucken ob die Macher die technischen Probleme in den Griff kriegen. Und vielleicht treffen wir dann auch mal unseren Landesluis online auf watten.org.

18. Dezember 2009

Weihnachtsgruesse per Email

Weihnachtshopfen ...Wer schon mal versucht hat seine Weihnachtsgrüsse digital zu versenden, der wird bemerkt haben, dass dies gar nicht so einfach ist wie man eigentlich annehmen könnte. Über jedes Emailprogramm lassen sich zwar Nachrichten an eine Vielzahl von Empfängern senden, aber sogar der Laie merkt hier sofort, dass die Botschaft nicht an ihn alleine gerichtet ist: entweder wird die gesamte Liste (!) der Empfänger direkt in der Mail angezeigt und/oder falls die Nachricht über die Funktion "verborgene Empfänger" gesendet wird, merkt der Betreffende trotzdem dass es sich um eine eher lieblose Massenmail handelt.

Es gibt nun eine Vielzahl kostenpflichtiger Programme die ein Versenden von Serienmails mit persönlicher Anrede ermöglichen, es geht aber auch zum Nulltarif: Newsletter Genius oder Vallen Emailer, letzteren nutze ich schon seit vielen Jahren.

Nach der Installation und Konfiguration des selbsterklärenden Programms müssen die gewünschten Emailkontakte aus dem Adressbuch exportiert werden. Vallen Emailer benötigt eine Textdatei mit je einer Emailadresse (name@provider.com) pro Zeile. Falls das eigene Emailprogramm dies nicht unterstützt, gibt es den Email Extractor (eingeschränkte Gratisversion oder kostenplichtige Vollversion), mit dem sich aus jeder Textdatei Emailadressen herausfiltern lassen.

Zum Schluss geht es noch daran, dem Weihnachtsgruss eine besondere Note zu verleihen, nichts eignet sich dafür besser als ein netter Spruch oder ein Gedicht. Und hier noch ein Beispiel wie so ein persönlicher Weihnachtsgruss per Email dann aussehen kann:
-------- Nachricht --------
Betreff: Frohe Weihnachten
An: Max Mustermann

Ich wünsche mir in diesem Jahr
mal Weihnacht' wie sie früher war.
Kein Hetzen zur Bescherung hin,
kein schenken ohne Herz und Sinn.

Ich wünsch' mir eine stille Nacht,
frostklirrend und mit weisser Pracht.
Ich wünsche mir ein kleines Stück
von warmer Menschlichkeit zurück.

Ich wünsche mir in diesem Jahr
eine Weihnacht, wie als Kind sie war.
Es war einmal, schon lang ist`s her,
da war so wenig so viel mehr.

In diesem Sinne: FROHE WEIHNACHTEN!!

14. Dezember 2009

Der Wachstumswahn

Fernblick @ Sas Rigais Geisler

Habe soeben einen interessanten Artikel entdeckt, der sich mit vielen meiner persönlichen Überlegungen deckt und den ich meinen Lesern hiermit wärmstens empfehlen möchte. Eren Güvercin im Interview mit Meinhard Miegel über eine Krise, die keine ist, und warum wir umdenken müssen, um den nächsten Crash zu vermeiden. Ein paar Zitate:
Das eigentliche Problem ist die Vorstellung, dass es in jedem Jahr mehr sein muss ... wir leben in einer endlichen Welt, und in einer endlichen Welt kann es kein unendliches Wachstum geben ... die Tatsache, dass wir in Gesellschaften leben, die so fokussiert sind auf materielle Wohlstandsmehrung, zeigt ja schon über deutlich, dass das eigentlich religiöse Anliegen keine Rolle spielt ... wir werden in den vor uns liegenden 20, 30 Jahren wesentlich radikalere Veränderungen in unseren Lebensformen erleben als in den zurückliegenden 100 Jahren.

12. Dezember 2009

Das Kloeckeln im Sarntal

An den drei Donnerstagen vor Weihnachten ziehen vermummte Gestalten durch die Dörfer im Sarntal und klopfen an die Türen. Die Klöckler bitten mit Gesang um Gaben und bedanken sich mit einem Lied.

Der Gedanke, der dem Klöckeln zugrunde liegt, stammt von einem germanischer Fruchtbarkeitsbrauch und ist durch die Einbindung christlicher Lieder an das Christentum angepasst worden. Dieses uralte Brauchtum war einst im ganzen Alpenraum bekannt und wird heute leider nur noch im Sarntal gepflegt.

Und wie es in einer Klöckelnacht zugeht kann man auch bei Youtube bewundern:

4. Dezember 2009

Suedtirol Wetter bei Facebook



Über die Facebook Fanpages habe ich bereits vor einiger Zeit hier im Blog geschrieben; sind Sie doch eine hervorragende Möglichkeit, um eigene Produkte oder Dienstleistungen in das soziale Netzwerk zu integrieren.

Ein gelungenes Beispiel für die gewinnbringende Verwendung einer Facebook Fanpage zeigt uns der Südtiroler Wetterdienst. Über das Wetter hat doch jeder etwas zu erzählen und aufgrund der geschickten Fragestellung im Newsfeed werden die Fans zum Kommentieren der aktuellen Wetterlage aufgefordert.

Die Fanpage bietet dem Besucher somit einen Mehrwert in Form von topaktuellen Informationen UND Kommentaren zum derzeitigen Wetter. Und vor dem Ausbleiben des Gesprächsstoffs braucht man sich bei diesem Thema auch nicht zu sorgen ...