
Nachdem hier im Blog auch einige Kollegen aus der Gastronomie mitlesen, möchte ich aus gegebenen Anlass einige nützliche Tipps zum Umgang mit E-Mails und Internetbetrug im Gastgewerbe geben.
Die Homepage der Kriminalpolizei von Luxemburg bietet interessante diesbezügliche
Informationen, Gerhard hat in seinem Blog
mehr-
mals auf Betrug im Zusammenhang mit Restaurant-Buchungen hingewiesen und im Bereich Hotel-Buchungen habe ich in den letzten Monaten so einige Erfahrungen gesammelt.
In meinem Postfach trudeln immer öfter kuriose Zimmerbuchungen ein. Meist in Englisch oder Französisch, aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis uns die Masche auch auf Deutsch erreichen wird. Es gibt gewisse "Komplikationen" bei der Buchung und ich werde gebeten, Geld auf das Konto eines "Reisebüros" zu überweisen. Diese Summe soll dann beim Besuch im Hotel mit beglichen werden.
Natürlich schrillen bei solchen Anfragen alle Alarmglocken und die wenigsten Hoteliers werden sich wohl darauf einlassen. Die Betrüger werden jedoch immer raffinierter und einige dieser Mails sind inzwischen äusserst schwer von einer "richtigen" Anfrage zu unterscheiden.
Hier einige Anhaltspunkte:
- Nach der Buchung soll ich Geld für Flugtickets vorstrecken ... sofort in den Müll mit der Anfrage
- Die Anfrage passt nicht zu meinem Betrieb: der Gast gibt an, zu einer Konferenz in meine Stadt zu kommen, die nächste Stadt liegt jedoch 30 km entfernt ... ab in den Müll
- Im Feld "an" im Kopf der E-Mail steht NICHT meine E-Mailadresse. Damit weiss ich schon mal, dass diese Mail an mehrere Empfänger geschickt wurde ... und ich fühle mich nicht zu einer Antwort verpflichtet.
In den Kommentaren werde ich einige dieser E-Mails veröffentlichen, wer selbst ähnliche Anfragen bekommt, darf sie gerne dazuschreiben.
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