29. September 2008

Arbeit in der Gastronomie

Forst Bier
Wer will denn schon am Abend offen lassen, wer will denn schon am Samstag oder Sonntag in einer Bar stehen, und so überlassen wir das Feld den Ausländern ....

Interessanter Artikel in der Südtiroler Tageszeitung. Wenn wir selber keinen Bock auf Arbeit haben, dann dürfen wir uns auch nicht über die Folgen aufregen.

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18. August 2008

Der Kampf um Suedtirol

WARDas Geschichtsmagazin "History" im ZDF hat in seiner gestrigen Ausgabe über die dunkelsten Kapitel der Südtiroler Geschichte berichtet. Die sehenswerte Dokumentation mit den Themenschwerpunken 1. Weltkrieg, Option und Freiheitskampf in Südtirol hat mich tief beeindruckt.

Neben der italienischen Besatzung war vor allem das Thema "Option" eine extreme Belastung, die einen tiefen Keil in die Südtiroler Gesellschaft getrieben hat: unsere Vorfahren mussten sich entscheiden, ob sie in der Heimat bleiben und Italiener sein wollen, oder ihre Heimat verlassen und deutsche Staatsbürger sein möchten.

Ich erinnere mich an die Worte meines Grossvaters, der als einer der wenigen "Dableiber" im Dorf von den "Optanten" als Verräter verspottet wurde und damals lieber einem Italiener den Arsch geküsst als einem Optanten die Hand gereicht hätte.

Bleibt nur zu hoffen, dass wir aus der Vergangenheit etwas gelernt haben und uns auch weiterhin an unsere Herkunft und Geschichte erinnern werden.

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28. Juli 2008

Bergdrama in den Medien

Über 1700 Zeitungsartikel listet Google News derzeit zum Bergdrama am Nanga Parbat; jedes Käseblatt (dieses Blog mit eingeschlosssen) fühlt sich berufen, darüber zu berichten.

Richtig peinlich wird es, wenn Journalisten die noch nie in ihrem Leben auf einem Berggipfel waren, plötzlich mit einer Schuldfrage um sich werfen.

Die Berge kennen keine Schuld. Und Reinhold Messner fragt sich vollkommen zu recht, wieso sich niemand für die iranische Expedition interessiert, die zeitgleich am Nanga Parbat verschollen ist.

Zitat von Karl Unterkircher: wir sind geboren und eines Tages werden wir sterben. Dazwischen liegt das Leben. Ich nenne es ein Geheimnis, zu welchem niemand von uns den Schlüssel besitzt. Wir sind in Gottes Hand ... und wenn er uns ruft dann müssen wir gehen.

Ruhe in Frieden.

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9. Juni 2008

Das Cafe am Rande der Welt

ProstNein, keine Fortsetzung dieses Beitrages. Es geht hier um ein kleines Büchlein, das mir der Postbote vor ein paar Tagen gebracht hat (liebe Grüsse in die Schweiz und vielen Dank nochmals!). Das Cafe am Rande der Welt - eine nette kleine Erzählung über den Sinn des Lebens ... "Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?" - ich hab schon lange nicht mehr ein so humorvolles wie anrührendes Buch gelesen und möchte es euch hiermit wärmstens empfehlen.

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15. Mai 2008

Downhill mit dem Mountainbike

Darf man sich "Sportler" nennen, wenn man mit der Seilbahn auf den Gipfel schwebt, um mit dem Mountainbike runterzurasen?

Wer trägt die Verantwortung, wenn jemand nicht schnell genug aus der "Schusslinie" flüchten kann?

Über das folgende Youtube-Video darf sich jeder (s)eine eigene Meinung bilden:

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7. März 2008

Das Beste

ThinkingDas Leben kann manchmal ganz schön kompliziert sein. Zum Glück gibt es Parteien, Organisationen und Verbände, die sich für dich und deine Anliegen einsetzen.

Und alle haben sie nur das Beste im Sinn. DEIN GELD.

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11. Oktober 2007

Das Leben nach dem Tod

Ein Leben vor dem TodDie Aktion Gipfelbibliothek geht in die nächste Runde und eines meiner Photos schmückt die dazugehörige Pressemitteilung.

Ausserdem bin ich als "Buchpate" für das Projekt angeworben worden. Nun stehe ich da zwischen Luis Durnwalder und Reinhold Messner und möchte mich mit meiner Buchwahl nicht blamierten:

Das Leben nach dem Tod: ein etwas älteres, aber immer wieder faszinierendes Buch und absolute Pflichtlektüre. Menschen, die klinisch tot gewesen waren, dann aber doch weitergelebt haben, berichten von ihrer Erfahrung jenseits der Grenze.

Die Erlebnisschilderungen sind bis in Einzelheiten hinein von einer geradezu frappanten Ähnlichkeit. Dr. Moody geht in seinem spannenden Buch mit dem Tabuthema Tod sehr fachlich und neutral um.

Was hat "Das Leben nach dem Tod" in der Gipfelbibliothek verloren? Wer nach einer anstrengenden Tour auf dem Berggipfel steht und die wunderbare Ruhe und Weite der Berge genießt, dem sei dieses Buch eine Anregung, das Empfinden für die traumhaften Augenblicke im Leben zu stärken und sein "Leben VOR dem Tod" noch bewusster zu erleben.

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7. September 2007

Opportunismus

War Art... ist die nette Umschreibung für ein widerliches Geschwür, das tief in unserer Gesellschaft wuchert.

Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen galt jahrzehntelang als beste Taktik um sich vor dem Militärdienst zu drücken. Wer nach Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht den Pazifismus über Bord wirft und plötzlich auf das Recht zum Tragen einer Waffe pocht, der stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus.

Ab sofort dürfen die lieben Militärdienstverweigerer also trotzdem eine Waffe tragen. Damit sind die alten Vorurteile wieder mal bestätigt. Unsere klügsten Männer der Welt haben entschieden und dürfen sich ihres Überblicks und ihrer Weitsichtigkeit rühmen ...

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8. August 2007

In Memoriam

Im Gedenken an den lieben Kumpel, der mich das ganzen Jahr über auf meinen Kontrollgängen durch die Wiesen und Wälder des Plörrhofs begleitet hat.

Ruhe in Frieden.

A friend

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27. Juli 2007

Urlaub ohne Internet & Fernsehen

Wie schnell sich die Zeiten ändern. Vor ein paar Jahren wurde man noch als hoffnungsloser Hinterwälder belächelt bemitleidet, wenn man Gästezimmer ohne Fernseher angeboten hat. Und heute hört man immer öfter die Bitte: stellen Sie bloss kein TV-Gerät in die Zimmer, ohne ist es viel angenehmer.

Zu des Menschen Glück muss anscheinend manchmal etwas nachgeholfen werden und so lernt man ein tolles Buch oder ein gutes Gespräch erst wieder richtig schätzen, wenn die Flimmerkiste nicht davon abhält. Auch das immer grauenvollere Fernsehprogramm wird wohl seinen Teil dazu beitragen. Ein flüchtiger Blick in eine Tageszeitung ist mehr als ausreichend, um auch im Urlaub den Draht zur Welt nicht zu verlieren.

Ein Gedanke, der auch meine Einstellung zur Internetnutzung im Urlaub beeinflusst hat. Obwohl ich schon seit Jahren meine Reisen ausschliesslich über das Internet plane und buche, mache ich am Urlaubsort einen grossen Bogen um jeden Internetpoint.

E-Mail-Anfragen erhalten in der Zwischenzeit eine Abwesenheitsnotiz, für wichtige Angelegenheiten wird auf das Telefon verwiesen und Homepages, Rss-Feeds und Börsenkurse kommen die paar Tage ganz gut ohne mich zurecht.

Beste Voraussetzungen also für erholsame Ferien. Schade nur, dass ich noch 6 Monate auf meinen nächsten Urlaub warten muss ...

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25. Juni 2007

Die Welt der bleichen Berge

Fernblick @ Sas Rigais Geisler Soeben wiederentdeckt: Günter London's intime Reiseberichte aus der Welt der bleichen Berge.

Nachdenkliche Liebes(v)erklärung an einer Vielgeliebten, ein Lesebuch über Wanderungen, Höhenwege und Klettersteige in den Dolomiten.
Die Dolomiten sind beliebt, sehr beliebt! Vor lauter Liebe werden sie fast erdrückt. Und irgendwann werden sie an dieser Liebe wohl sterben. Todesursache: Zu Tode geliebt.

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25. Mai 2007

Am Festplatz

leer Endlich ist sie wieder da, die Zeit der Wiesen- Dorf- und Stadtfeste. In Reih und Glied stehen die Festbänke überall in Südtirol bereit.

Die "lustigen 3 Traurigen" haben jedes Wochenende einen anderen Namen und spielen trotzdem immer nur die gleichen Lieder: mit "der Paul und sein Gaul" geht's los und mit "Sierra Madre" hört die nette Unterhaltung wieder auf.

Ich blicke in mein leeres Glas und frage mich, wieso ich dich den ganzen Winter über nicht vermisst habe;-)

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26. März 2007

Identitaet

Men on treeIch habe einen italienischen Pass und bin trotzdem kein Italiener; ich spreche Deutsch und bin kein Deutscher; meine Vorfahren haben auf österreichischem Staatsgebiet meine Wurzeln geschlagen und doch bin ich kein Österreicher.

Bin ich ein störrischer Fels in der Brandung? Oder vielleicht sogar der perfekte Europäer? Ich weiss es nicht und trotzdem fühle ich mich wohl hier mittendrin.

Meine Heimat überdauert alle Fahnen und ich werde mich nicht für die EINE entscheiden.

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