8. November 2010

Auf Arbeitssuche

Time for DinnerAus der täglichen Email-flut des Berggastwirtes:
Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit möchte ich mich für eine Stelle bewerben. Mein Name ist XXX, bin 28 Jahre alt und bin von Beruf Lehrerin ... Zurzeit lebe ich noch in Ungarn, aber ich möchte in Ausland eine Arbeit annehmen ... Ich möchte nach deutschem Sprachgebiet, damit ich die Sprache besser erlerne und auch mehr Geld verdiene. Ich könnte die Arbeit sofort beginnen ... Wenn es erwünscht ist, kann ich zu Ihnen zur Probearbeit fahren. Ich hoffe, dass meine Bewerbung aussagekräftig ist und ich von Ihnen eine positive Antwort erhalte.

Seit ein paar Monaten vergeht kein Tag an dem nicht mindestens 5 Bewerbungsschreiben dieser Art bei mir eintrudeln. Es sieht so aus, als ob derzeit halb Ungarn nach einem Job in der Gastronomie Richtung Alpen schielt. Keine Ahnung was man davon halten soll.

Kommentare:

  1. Ungarn ist pleite und geht relativ unbemerkt den Bach runter. Der Staat kommt noch kaum seinen Verpflichtungen nach, seinen Angestellten ihren Hungerlohn auszuzahlen. Feuerwehrleute müssen schon mal 6 Monate auf den Lohn warten, wurde mir gesagt. Man kann es profan so ausdrücke: Es drückt der Hunger. Solange sie noch in der Gastro und nicht in der Horizontalen landen, ist das Glück.

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  2. Das ist eine Agentur die von Ungarn aus Spam verschickt. (lässt sich mit Google finden) Solche Emails haben ca. vor einem Jahr angefangen.

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  3. Würde mich nur Interessieren ob bei einer Einladung wirklich jemand zum probearbeiten kommt. Wenn nicht würde die Spammail ja nichts bringen.
    Schätze das da moderner Menschenhandel hinter steckt, eine Agentur die für viel Geld den Leuten verspricht sie in good old Germany unterzubringen.

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  4. Hallo,
    schau diese Jobbörse, dort kannst du eine Arbeitsstelle finden - http://jobs.renego.de

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