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10. Juni 2011

Die digitale Währungsrevolution

MoneyEs gibt schon viele Bereiche unseres täglichen Lebens in denen das Internet radikale Veränderungen gebracht hat und es scheint als stünde eine weitere grosse Revolution unmitterbar bevor:

Die digitale Währung Bitcoin, eine Art elektronisches Geld auf Basis eines Peer-to-Peer-Systems, macht es nun möglich, kostenlos und anonym weltweit Überweisungen zu tätigen. Es gibt keine Notenbanken und keine staatliche Kontrolle, dezentrale Computer übernehmen deren Aufgabe und halten das komplizierte, bis ins letzte Detail durchdachte System am laufen.

Jede Warnung über die Gefahren dieser Internetwährung scheint das Interesse an Bitcoins weiter zu erhöhen und es ist davon auszugehen dass auch ein gesetzliches Verbot die Entwicklung von alternativen Zahlungssystemen nicht stoppen kann. Der Geist ist somit aus der Flasche und ich bin gespannt wie die Finanzwelt auf diese neue Herausforderung reagieren wird.

17. November 2010

Ist Südtirol zu teuer?

Bring Money to the SchlernÜber das Südtirol-Reisen-Magazin hat mich vor einiger Zeit eine interessante Nachricht erreicht, welche ich hier im Blog veröffentlichen und anschliessend meine diesbezügliche Meinung kundtun möchte:
" Grüß Gott! Wir wollen einfach mal loswerden, was wir denken. Seit mehr als 30 Jahren verbringen unsere Familien und wir als passionierte Bergsteiger unsere Urlaube vornehmlich in Südtirol. Vom Ridnauntal über das Tauferertal, die Plose, Ortler- oder die Texel-Gruppe bis in den Bereich der Rosengartenregion. Nicht nur, weil die Landschaften schön und die Menschen herzlich und gastfreundlich sind. Auch, weil es lange Zeit preiswürdiger war, bei Ihnen Urlaub zu machen, statt in Österreich oder Deutschland.

11. März 2010

Solarenergie Photovoltaik

NovembersonneDie Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie ist ein faszinierendes Thema, über das sich im Internet recht umfassende Informationen finden lassen: Wikipedia versorgt uns mit den Grundlagen, das Photovoltaikforum bringt interessante Diskussionen zur Solarenergie und über das Photovoltaic Geographical Information System lässt sich bereits online errechnen, ob das eigene Hausdach für eine Anlage geeignet ist.

14. Dezember 2009

Der Wachstumswahn

Fernblick @ Sas Rigais Geisler

Habe soeben einen interessanten Artikel entdeckt, der sich mit vielen meiner persönlichen Überlegungen deckt und den ich meinen Lesern hiermit wärmstens empfehlen möchte. Eren Güvercin im Interview mit Meinhard Miegel über eine Krise, die keine ist, und warum wir umdenken müssen, um den nächsten Crash zu vermeiden. Ein paar Zitate:
Das eigentliche Problem ist die Vorstellung, dass es in jedem Jahr mehr sein muss ... wir leben in einer endlichen Welt, und in einer endlichen Welt kann es kein unendliches Wachstum geben ... die Tatsache, dass wir in Gesellschaften leben, die so fokussiert sind auf materielle Wohlstandsmehrung, zeigt ja schon über deutlich, dass das eigentlich religiöse Anliegen keine Rolle spielt ... wir werden in den vor uns liegenden 20, 30 Jahren wesentlich radikalere Veränderungen in unseren Lebensformen erleben als in den zurückliegenden 100 Jahren.

10. September 2009

Tuermchenbau in Suedtirol

Wer sich mit offenen Augen durch das Land bewegt und sich unsere "schicken" Hotelbauten mal etwas genauer ansieht, wird immer wieder ungläubig den Kopf schütteln: an jeder Front steht ein Erker und an jeder Ecke noch ein Türmchen. Anscheinend gibt es in Südtirol keine Hotelerweiterung, bei der man nicht versucht Schloss Neuschwanstein zu übertrumpfen.

Liebe Hoteliers und Architekten, sieht euch bitte dieses Video an und holt euch ein paar Anregungen: dies ist die einzige wahre Tiroler Architektur:

28. Juni 2008

Erfolgreich anders

Bring Money to the SchlernGegen den Strom, erfolgreich anders; kürzlich aus dem Netz gefischt:
"Was glauben Sie, was wir für Umsätze machen könnten, würden wir Volksmusikgruppen einkleiden."- Michi Klemera, Mode für Gipfelstürmer.

"Ein Land kann nicht stehen bleiben, und die Tradition muss auch richtig verstanden werden. Man muss weiterarbeiten und kann nicht haften bleiben" - Alois Lageder, Mäzen der Moderne.

Talent allein genügt nicht. Das haben viele. Die Kombination aus Ausdauer und Talent macht den Unterschied aus. Und der unbedingte Wille, eine Sache durchzuziehen. - Georg Kofler, Spielernatur.

14. November 2007

Shopping Outlet Brenner

ShoppingAm Brenner stehen neue Zeiten vor der Tür; ein Einkaufszentrum soll dem Geisterort neues Leben einhauchen. Die Betreibergesellschaft kündigt an, dass "das Designer Outlet Brennero als neuer Wirtschaftsstandort am Brenner eine bedeutende Rolle als Arbeitgeber in der Grossregion Südtirol und Tirol spielen wird".

Die FAZ beschätigt sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft am Brennerpass und zitiert einen Anwohner:
"Es kann ja nur schöner werden" ... und jeder, der ein paar Schritte durch den Ort gelaufen ist, muss ihm da recht geben.
Am Brennerpass wird sich alles noch stärker als bisher ums Einkaufen drehen. Ob hier wirklich eine neue, bessere Welt entstehen wird?

2. November 2007

Kostolanys Empfehlungen

GerstensuppeIn den letzten Wochen bin ich hin und wieder mit folgendem Zitat von André Kostolany konfrontiert worden:
Wenn ich in ein Restaurant gehe, bestelle ich justament nicht das, was mir der Wirt empfiehlt, denn das will er loswerden.
Da mir neben Hund und Huhn auch Stier und Bär nicht ganz fremd sind und ich das Büchlein zufälligerweise selbst gelesen habe, möchte ich dazu kurz Stellung nehmen.

Ich weiss nicht, in welchen Lokalen sich Herr Kostolany seinerzeit herumgetrieben hat; in einem seriösen Restaurant kann man aber sehr wohl davon ausgehen, dass der Wirt Gerichte empfiehlt, von deren Qualität er selbst überzeugt ist. Es gibt keine "Ladenhüter" in einem guten Lokal und deshalb gibt es in der Regel auch nichts, das man "loswerden" müsste.

Nach nochmaligen Blättern in "Mehr als Geld und Gier" muss ich Herrn Kostolany aber doch noch zustimmen: "90 Prozent aller Börsentipps kann man mit ruhigem Gewissen ignorieren"; so wie dieses Büchlein ;-)

1. Oktober 2007

Unternehmer

Das nachfolgende Zitat von Winston Churchill schmückt die Titelseite der Speisekarte (!) in einem Gastbetrieb "irgendwo" in Südtirol. Hat der Wirt schon Christian's Beitrag über das "Südtiroler Unbehagen" gelesen?

In einer Speisekarte gelesen

13. Juli 2007

Oetzi Akademie

Südtirols Wirtschaft kann seit Jahren starkes Wachstum und blendende Wirtschaftsdaten präsentieren. Die Statistiken weisen jedoch einen kleinen Schönheitsfehler auf: die Ausgaben für Forschung und Entwicklung betragen in Südtirol nur einen Bruchteil derer von vergleichbaren Wirtschaftsregionen.

Das muss sich ändern, denkt die Landesregierung und präsentiert der staunenden Öffentlichkeit umgehend ein neues Forschungsinstitut, das "Forschungsinstitut für Mumien und den Iceman".

Zentrales Forschungsobjekt des Instituts wird natürlich Ötzi sein, über den das Institut alle verfügbaren Daten sammeln wird. Zudem wird das Institut als zentrale Anlaufstelle für all jene dienen, die Forschungsprojekte zum Ötzi durchführen wollen.

"Braucht die Welt tatsächlich weitere Details über die Krümmung von Ötzis linken Zehennagel und den Pollenresten in seinem Magen" fragt sich nicht nur die Tageszeitung "Dolomiten".

Die Öffentlichkeit wird wohl gespannt verfolgen, was mit der Million (1.000.000 !!!) Euro, die dem Institut für ersten drei Jahre Forschung zur Verfügung steht, passieren wird.